Mär 12, 2020 - Allgemein

Mit heutigem Datum, 11. März 2020, hat das Land Niedersachsen verfügt, dass alle Veranstaltungen im Land mit mehr als 1.000 Teilnehmern abgesagt werden. Wir haben es mit einem Infektionsgeschehen zu tun, das eine sehr hohe Dynamik hat, und wir haben den Höhepunkt noch nicht erreicht“, sagt Gesundheitsministerin Carola Reimann.


Aktuell gibt es keine Informationen, ob sich die Ausbreitung des Coronavirus auf den Spielbetrieb der Landesverbände auswirkt. Der Spielbetrieb läuft nach aktuellem Stand normal weiter, wobei die örtlichen Gesundheitsämter jederzeit Spiele untersagen können. Im Rahmen der DHB-Präsidiumssitzung am Freitag werden sich die anwesenden Landesverbandspräsidenten zu den aktuell in jedem Bundesland verschiedenen Lagen austauschen. Spätestens nach der für Mittwoch geplanten Präsidiumssitzung des HVN wird es eine Einschätzung des niedersächsischen Präsidiums an die Vereine geben. Sollte sich die Situation ändern, werden wir ggf. sehr kurzfristig reagieren, insbesondere für den Fall entsprechender Hinweise der Gesundheitsbehörden. Dessen ungeachtet appellieren wir an alle Aktiven und Zuschauer die Maßnahmen zum Infektionsschutz zu befolgen.

Aktuelle Handlungsempfehlungen für die Vereine

Das Coronavirus wird überwiegend durch die sogenannte „Tröpcheninfektion“ übertragen. Durch Sprechen, Niesen oder Husten werden feinste Speichel- oder Schleimtröpfchen freigesetzt in denen sich der Krankheitserreger befindet. Durch gründliches und regelmäßiges Händewaschen können diese Erreger abgetötet werden. Im täglichen Umgang mit Menschen sollte das Händeschütteln vermieden werden. Alle sollten möglichst in die Armbeuge niesen und husten und ein Mindestabstand von 1-2 Metern zu Erkrankten ist ratsam.

Wir empfehlen allen, die zu den benannten Risikogruppen zählen, den Spielen im Bereich des HVN in eigener Verantwortung fernzubleiben.

Wir bitten die Vereine zu prüfen, ob Spieler*innen in den letzten zwei Wochen aus den Risikogebieten gem. Robert-Koch-Institut (z.B. Italien, Bez. Heinsberg) zurückgekehrt sind, ob sie Kontakt zu Corona-infizierten Personen hatten und daher z.B. in den nächsten 14 Tagen der Schule fernbleiben müssen. Diese Spieler*innen dürfen natürlich in der Quarantänezeit nicht am Handball-Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen.

Wenn die Mannschaften nach der Überprüfung wie oben beschrieben nicht antreten können, so melden sie sich unverzüglich bei der Spielleitenden Stelle, die alles Weitere veranlasst. Die Mitteilung muss mit einer kurzen Begründung über die aktuelle Situation und wenn möglich unter Vorlage aussagekräftiger medizinischer Atteste erfolgen.

 Schreiben vom HVN




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